Der UnderDog Verlag

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Die Schwarze Liste

Nazi-Paragraf* 63 StGB – weggesperrt und weggespritzt

Seit neun Jahren erleidet Michael Perez Folter – weggesperrt und weggespritzt in der forensischen Psychiatrie. Verurteilt nach Nazi-Paragraf 63 StGB auf der Grundlage eines falschen psychiatrischen Gutachtens. Wegen eines unbedachten Faustschlags.
Es gibt viele Opfer wie ihn. Aber nicht jeder hat eine Schwester wie Bianka Perez. Unaufhaltsam kämpft sie für die Freilassung ihres Bruders. Ihre Gegner erscheinen übermächtig: Gutachter, Gerichte, Psychiater, Kliniken. Doch Bianka Perez kann das Unrecht dokumentieren, das an ihrem Bruder verübt wird. Sie nennt alle Namen: in der Schwarzen Liste.
Man hat Michael Perez alles genommen, was ein menschenwürdiges Leben ausmacht. Nicht jedoch seine Hoffnung auf Gerechtigkeit und Freiheit.

Zur Autorin:
Mein Name ist Bianka Perez, ich bin 28 Jahre alt und gelernte
Bürokauffrau mit Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin. Ich
komme aus Bockenau, einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz.
Ich kämpfe seit mehreren Jahren für die Freiheit und
Gerechtigkeit meines großen Bruders Michael Perez.
Bei all den Versuchen, auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen
und die Menschen aufzuwecken, bin ich auf den underDog Verlag gestoßen. Dieser
gibt mir die Möglichkeit, das Schicksal Michaels in Form dieses Buches, mit allen
schmerzlichen Fakten und Beweisen, öffentlich zu machen

Kein Heimvorteil

Ein Dokument skandalöser Fürsorgemissstände in Deutschland.
Ein Totalversagen der Pflegefamilie, eine Psychologin, die ihre
Interessen vor das Wohl von Olaf stellt.

Und leider viele weitereunglaubliche Geschehnisse.Lesen Sie das ebenso spannende wie
traurige Leben von Olaf Junge! Als er Wiedergutmachung will und
das Jugendamt um seine Akte bittet, blockt die Behörde. Mit Erfolg: Alle
Bemühungen um Anerkennung des Unrechts scheitern. Enttäuscht kehrt er der
Heimat den Rücken und wandert nach Kanada aus, wo er mit Gudrun in Edmonton
lebt. Kein Heimvorteil ist ein erschütterndes Dokument skandalöser
Fürsorgemissstände in Deutschland. Dass es so erstaunlich humorvoll und
spannend ausfällt, macht die Erschütterung umso nachhaltiger.

Autor und Verlagsgründer

Das verschütete Kind

Mit fünf Jahren wurde sie von den Eltern zum Missbrauch
freigegeben. Jeden Sonntag nach der Kirche wurde sie von ihrem
Onkel sexuell missbraucht. Das sollte ihr ganzes Leben prägen.
Das Leben der Manuela Bauer stürzt von einer unfassbaren
Tragödie in die andere. Von Prostitution zu jahrzentelangen
Alkoholexzessen, von Männern, die sie ins Krankenhaus prügeln,
über Männer, die sie als Drogenkurier missbrauchen. Wenn man
das Buch aus der Hand legt, fragt man sich unwillkürlich, woher sie die Kraft
genommen hat, das niederzuschreiben. Heute hat sie sich aus der Opferrolle
freigekämpft und will anderen Opfern mit ähnlichen Schicksalen helfen, ihr Leben zu
verkraften und zu verbessern.

 

„UnGlückstadt“ – Hölle Heim

Die Verhältnisse waren schlimmer als im Gefängnis. Zur Strafe
ging es in den Bunker. Seine Notdurft musste man in einem Eimer
verrichten. Spurte man nicht, konnte es sein, dass der Eimer
tagelang nicht geleert wurde. Doch was haben die Insassen
verbrochen, um hier reinzukommen? Bei Gerd Meyer starb zuerst
seine Mutter, kurz darauf sein Vater. Sein Vormund, dasJugendamt Neumünsterr, steckte ihn in dieSozialentsorgungskette, die sich vom Kinderheim Schleswig Paulihof bis zur
Endstation des Landesfürsorgeheims Glückstadt zog. Als Gerd Meyer dort
eingeliefert wird, erwartet ihn die Hölle Heim, die sich im Lauf der Zeit als ein
Schlachthof der Seele erweist. Wäre dieses Buch fiktiv, würde jeder Kritiker zu
Recht die Unwahrscheinlichkeit bemängeln, die einen einzigen Menschen so viele
Schicksalsschläge widerfahren lässt. Doch das Leben hält sich leider nicht an solche
Regeln.

Die Stimmen der Übriggebliebenen

Schicksalhafte Lebensumstände führen Christian
Discher nach Ueckermünde in die umstrittene
Psychiatrie im Osten Deutschlands. Medikamentöse
Zwangsbehandlungen, abschätzende Bemerkungen
des Fachpersonals und fragwürdige Therapien
stehen im düsteren Haus 12 und im unsanierten
Plattenbau Nr. 40 auf der Tagesordnung. Wieder in
Freiheit sprechen ihm Ärzte seine Kompetenzen ab, Psychologen und Berater vom
sozialpsychiatrischen Dienst setzen ihn unter Druck. Der 17-Jährige wehrt sich
gegen den vorgezeichneten Lebensweg und ein System, das Menschen in unserer
Gesellschaft abstempelt und jene vergisst, die besonders schutzbedürftig sind.
Dabei folgt er dem Rat seiner engsten Verbündeten. In der tagebuchartigen Erzählung beschreibt er Jahre später eindringlich seine Begegnungen mit den
Menschen, die in Ueckermünde zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen
politischen Systemen behandelt wurden. Nach ihrem Aufenthalt haben sie nie
wieder den Weg zurück in die Gesellschaft gefunden.

Das stinknormale Leben eines Irren

Wie sieht das wohl aus? Achtung: Fangfrage! Outen Sie sich
besser nicht als ‘‘Normalo‘‘: Sie kommem bei Torsten Stoffer nicht
gut dabei weg. ‘‘Normalos‘‘ sind bei ihm Systemsklaven. Und
fragen Sie sich besser nicht, welches System er meint. Nämlich
unseres. Das demokratische System des EU-Schlachtschiffs
Deutschland. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2011strahlte das
ZWEITE die Blockbuster-Serie Das Traumschiff aus. Da hieß das
Schiff übrigens Deutschland.) Alles klar auf der Andrea Doria? Das rockte Udo
Lindenberg 1974. Aber nichts war klar, das war ja klar, denn die Andrea Doria,
Berlusconis präpräsidiales Traumschiff, ging am 15.7.1956 auf dem Weg nach New
York, als sie mit der Stockholm, einem schwedischen Traumschiff, kollidierte,
titanisch unter. Das Gleiche gilt inzwischen für Berlusconi. Verwirrend? Sorry: Der
ganz normale Wahnsinn. Wenn Sie aber meinen, es ist alles in Ordnung, obwohl der
Kapitän Christian Wulff seine Mannschaft angelogen hat, dann schippern Sie ruhig
weiter auf dem unendlichen Meer der Connections und Vorteilsannahmen und
konsumieren Sie weiter die unendlichen Angebote auf Deck. Wenn Sie sich für eine
Fahrt durch ein ausgeflipptes Leben über mehrere Psychiatrie-Stationen und für
einen äußerst ungewöhnlichen Passagierinteressieren, der zwar noch nicht an der
Endstation Sehnsucht angekommen ist, aber auf dem Weg dorthin, entlassen in die
Freiheit der großen Psychiatrie, dann lesen Sie dieses Buch. So einem wie Torsten
Stoffer können Sie nichts vormachen. Doch, so erstaunlich Sie das jetzt ankommen
mag, so einer wie er kann Ihnen ganz genau sagen, wo es lang geht, wenn Sie
ankommen wollen. In der inneren Freiheit.